Ehrenamtlicher Stadttaubenschutz in Waldshut-Tiengen info@taubenhilfe-waldshut.de +49 7751 3069210
Mensch & Taube in Waldshut

Stadttauben brauchen Hilfe, keinen Hass.

Wir kümmern uns ehrenamtlich um den Taubenschlag in Waldshut. Wir füttern die Tiere artgerecht, tauschen ihre Eier gegen Attrappen und erklären gern, warum das besser hilft als Gift und Spikes.

Augsburger Modell 100 % ehrenamtlich Ohne Tötung der Tiere
1 Taubenschlag
betreut in Waldshut-Tiengen
365 Tage
Versorgung & Pflege im Jahr
Eier­austausch
statt Gift & Vergrämung. Mehr dazu
Ehrenamt
getragen von Freiwilligen. Mach mit!
Wer wir sind

Ein paar Waldshuter, die bei den Tauben hingeschaut haben.

Hinter der Taubenhilfe Waldshut stehen Leute aus der Stadt, die sich in ihrer Freizeit um die Stadttauben kümmern. Wir machen das, weil ein betreuter Taubenbestand für die Tiere und für die Menschen hier die beste Lösung ist.

  • Tägliche Pflege

    Wir putzen, reparieren und kontrollieren den Schlag jeden Tag, auch am Wochenende.

  • Artgerechte Versorgung

    Ausgewogenes Körnerfutter und frisches Wasser statt Pommes und Brotresten.

  • Gesundheit im Blick

    Verletzte und kranke Tiere erkennen wir früh und bringen sie zum Tierarzt.

Taubenschutz-Leitfaden (PDF)
Tauben verstehen

Sechs hartnäckige Irrtümer über Stadttauben

Über kaum ein Tier hört man so viele Halbwahrheiten. Hier steht, was davon stimmt und was nicht.

„Stadttauben sind Wildtiere, die sich selbst versorgen.“

Falsch. Stadttauben sind verwilderte Haustauben, also Nachfahren von Brief- und Zuchttauben. Der Mensch hat sie auf hohe Brutleistung gezüchtet und dann sich selbst überlassen. In der Stadt finden sie kaum geeignetes Futter.

„Tauben übertragen gefährliche Krankheiten auf Menschen.“

Stark übertrieben. Gesundheitsämter stufen das Risiko für gesunde Menschen als sehr gering ein. Es ist nicht höher als bei anderen Vögeln. Wer Tauben anfasst und sich die Hände wäscht, hat nichts zu befürchten.

„Der ätzende Kot zerstört Gebäude.“

Eine Folge falscher Ernährung. Der dünnflüssige „Hungerkot“ entsteht durch Mangelernährung mit Abfällen. Tiere, die im Schlag artgerecht gefüttert werden, setzen festen Kot ab, und den machen wir im Schlag regelmäßig weg.

„Wenn keiner mehr füttert, verschwinden sie von allein.“

Funktioniert nicht. Hunger senkt den Bestand nicht dauerhaft, unter Stress brüten Tauben sogar noch mehr. Tierschutzgerecht kleiner wird der Bestand nur, wenn im betreuten Schlag die Eier ausgetauscht werden.

„Spikes und Netze lösen das Problem.“

Sie verlagern es nur. Vergrämung verdrängt die Tiere an die nächste Fassade und führt zu schweren Verletzungen. Ein attraktiver Schlag lenkt Tauben dagegen freiwillig von Plätzen und Häusern weg.

„Tauben sind dumme ‚Ratten der Lüfte‘.“

Im Gegenteil. Tauben sind ausgesprochen lernfähig, erkennen sich im Spiegel und können sogar Buchstaben unterscheiden. Sie leben monogam und kümmern sich als Paar gemeinsam um ihren Nachwuchs.

Unser Konzept

Das Augsburger Modell in vier Schritten

Das Konzept gilt in ganz Deutschland als der tierschutzgerechte Weg. Der Bestand wird mit der Zeit kleiner, ohne dass ein Tier getötet wird.

1

Ein fester Schlag

Der betreute Taubenschlag bietet sichere Nistplätze. Die Tiere verbringen dort den größten Teil des Tages und sitzen seltener auf Dächern und Plätzen.

2

Artgerechtes Futter

Wir füttern gezielt im Schlag. Das Betteln in der Fußgängerzone und an Cafés lässt dadurch spürbar nach.

3

Eier-Austausch

Frisch gelegte Eier tauschen wir gegen Attrappen aus. So sinkt die Zahl der Nachkommen langsam und ohne Leid.

4

Gesundheits-Check

Im Schlag erkennen wir kranke oder verletzte Tiere sofort und können sie gezielt behandeln lassen.

Unsere Wirkung

Was wir bisher geschafft haben

Jedes Ei, das wir gegen eine Gipsattrappe tauschen, ist ein Küken weniger, das auf der Straße hungern müsste. Wie viele das inzwischen sind, zählen wir mit.

Unsere Wirkung ansehen
Mitmachen

Wir suchen dringend helfende Hände

Der Schlag muss an 365 Tagen im Jahr versorgt werden, und im Moment machen das nur sehr wenige Leute. Jede Stunde, die du übrig hast, hilft uns. Vorkenntnisse brauchst du nicht, wir zeigen dir alles in Ruhe.

Schlagdienst

Füttern, frisches Wasser, Kot entfernen, Nistzellen kontrollieren. Das ist der Kern unserer Arbeit, und genau dafür fehlen uns die meisten Leute.

ca. 1–2 Stunden, im Wechsel

Fahrdienst

Verletzte Tiere zum Tierarzt bringen oder wieder abholen. Wer ein Auto hat und ab und zu kurzfristig Zeit, hilft uns enorm weiter.

nach Bedarf, meist kurzfristig

Pflegestelle

Ein geschwächtes Tier vorübergehend zu Hause aufpäppeln. Ein ruhiger Raum, eine Box und etwas Zeit zum Füttern reichen völlig aus.

einzelne Wochen pro Tier

Handwerk & Reparatur

Sitzbretter, Nistzellen, Türen, Netze: Am Schlag gibt es immer etwas zu bauen oder auszubessern. Zwei geschickte Hände genügen.

projektweise

Aufklärung & Social Media

Fotos, kurze Beiträge, Infostände oder Kontakt zu Schulen und Presse. Aufklärung ist die halbe Miete im Stadttaubenschutz.

komplett von zu Hause möglich

Orga & Vereinsarbeit

Wir sind gerade in der Vereinsgründung: Anträge, Förderungen, Buchhaltung, Absprachen mit der Stadt. Hier hilft jede Portion Bürokratie-Erfahrung.

flexibel, auch abends
1

Melde dich

Schreib uns kurz per WhatsApp oder E-Mail, was dich interessiert.

2

Schnupper mit

Du läufst einmal unverbindlich bei einem Schlagdienst mit und siehst, wie alles läuft.

3

Dein Rhythmus

Danach entscheidest du selbst, wie oft du dabei bist. Auch einmal im Monat hilft uns wirklich.

Ich möchte mithelfen Lieber per E-Mail Es gibt keinen Mindestaufwand und keine Verpflichtung. Und allein bist du dabei nie.
Unterstütze uns

Am meisten kostet uns der Tierarzt.

Futter und Pflege kosten Geld, richtig teuer wird es aber bei Notfällen wie Amilio, Nugget oder Jojo, die behandelt oder operiert werden müssen. Auch ein kleiner Betrag oder eine Patenschaft hilft uns da weiter.

Und wenn gerade kein Geld übrig ist: Zeit hilft uns genauso. Wir suchen laufend neue Freiwillige für den Schlagdienst.

Kontakt

Fragen? Taube gefunden? Helfen?

Am schnellsten erreichst du uns über WhatsApp. Wenn es um ein Tier in Not geht, schick am besten gleich ein Foto und den Standort mit.

WhatsApp & Telefon

+49 7751 3069210

Standort

Waldshut-Tiengen
Baden-Württemberg