Ehrenamtlicher Stadttaubenschutz in Waldshut-Tiengen info@taubenhilfe-waldshut.de +49 176 73006236
Mensch & Taube in Waldshut

Stadttauben brauchen kein Mitleid – sie brauchen einen Plan.

Wir betreuen den Waldshuter Taubenschlag ehrenamtlich nach dem Augsburger Modell: artgerechte Versorgung, tierschutzgerechte Geburtenkontrolle und ehrliche Aufklärung – statt Gift und Spikes.

Augsburger Modell 100 % ehrenamtlich Ohne Tötung der Tiere
1 Taubenschlag
betreut in Waldshut-Tiengen
365 Tage
Versorgung & Pflege im Jahr
Eier­austausch
statt Gift & Vergrämung
Ehrenamt
getragen von Freiwilligen
Wer wir sind

Ein paar Waldshuter, die bei den Tauben hingeschaut haben.

Die Taubenhilfe Waldshut ist ein Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger. Wir kümmern uns ehrenamtlich um die Stadttauben unserer Stadt – nicht aus Sentimentalität, sondern weil eine betreute Population die beste Lösung für Tier und Mensch ist.

  • Tägliche Pflege

    Reinigung, Wartung und Kontrolle des Schlags – jeden Tag, auch am Wochenende.

  • Artgerechte Versorgung

    Ausgewogenes Körnerfutter und frisches Wasser statt Pommes und Brotresten.

  • Gesundheit im Blick

    Verletzte und kranke Tiere erkennen wir früh und bringen sie zum Tierarzt.

Taubenschutz-Leitfaden (PDF)
Mitglieder der Taubenhilfe Waldshut bei der Arbeit am Schlag
Tauben verstehen

Sechs hartnäckige Irrtümer über Stadttauben

Über kaum ein Tier kursieren so viele Halbwahrheiten. Ein nüchterner Blick darauf, was wirklich stimmt – und was nicht.

„Stadttauben sind Wildtiere, die sich selbst versorgen.“

Falsch. Stadttauben sind verwilderte Haustauben – Nachfahren von Brief- und Zuchttauben. Der Mensch hat sie auf hohe Brutleistung gezüchtet und dann sich selbst überlassen. In der Stadt finden sie kaum geeignetes Futter.

„Tauben übertragen gefährliche Krankheiten auf Menschen.“

Stark übertrieben. Gesundheitsämter stufen das Risiko für gesunde Menschen als sehr gering ein – es ist nicht höher als bei anderen Vögeln. Wer Tauben anfasst und sich die Hände wäscht, hat nichts zu befürchten.

„Der ätzende Kot zerstört Gebäude.“

Eine Folge falscher Ernährung. Der dünnflüssige „Hungerkot“ entsteht durch Mangelernährung mit Abfällen. Tiere, die im Schlag artgerecht gefüttert werden, setzen festen Kot ab – an einem Ort, den wir reinigen.

„Füttern verboten – dann verschwinden sie von allein.“

Funktioniert nicht. Hunger senkt die Population nicht dauerhaft – Tauben brüten dann nur unter Stress umso mehr. Tierschutzgerecht reduziert wird der Bestand allein über den Eieraustausch im betreuten Schlag.

„Spikes und Netze lösen das Problem.“

Sie verlagern es nur. Vergrämung verdrängt die Tiere an die nächste Fassade und führt zu schweren Verletzungen. Ein attraktiver Schlag lenkt Tauben dagegen freiwillig von Plätzen und Häusern weg.

„Tauben sind dumme ‚Ratten der Lüfte‘.“

Im Gegenteil. Tauben sind ausgesprochen lernfähig, erkennen sich im Spiegel und können sogar Buchstaben unterscheiden. Sie leben monogam und kümmern sich als Paar gemeinsam um ihren Nachwuchs.

Unser Konzept

Das Augsburger Modell – in vier Schritten erklärt

Dieses Konzept gilt bundesweit als tierschutzgerechter Standard. Es senkt die Population nachhaltig, ohne ein einziges Tier zu töten.

1

Ein fester Schlag

Der betreute Taubenschlag bietet sichere Nistplätze. Die Tiere verbringen dort den Großteil des Tages – und nicht mehr auf Dächern und Plätzen.

2

Artgerechtes Futter

Wir füttern gezielt im Schlag. Das Betteln in der Fußgängerzone und an Cafés lässt dadurch spürbar nach.

3

Eier-Austausch

Frisch gelegte Eier tauschen wir gegen Attrappen aus. So sinkt die Zahl der Nachkommen langsam und ohne Leid.

4

Gesundheits-Check

Im Schlag erkennen wir kranke oder verletzte Tiere sofort und können sie gezielt behandeln lassen.

Unterstütze uns

Futter ist günstig. Eine Operation ist es nicht.

Pflege, Körnerfutter und vor allem die Tierarztkosten für Notfälle wie Amilio, Nugget oder Jojo sprengen regelmäßig unser Budget. Schon ein kleiner Beitrag oder eine Patenschaft hält den Schlag am Laufen.

Kontakt

Fragen? Taube gefunden? Helfen?

Am schnellsten erreichst du uns über WhatsApp – gerne mit Foto und Standort, wenn es um ein Tier in Not geht.

WhatsApp & Telefon

+49 176 73006236

Standort

Waldshut-Tiengen
Baden-Württemberg